Dornfingerspinne - neue
Gefahr für Allergiker
Spinnen begleiten uns durch unser Leben.
Groß, klein, dick oder langbeinig. Diese nützlichen Tiere waren jedoch
bisher für uns Menschen eher ein "optisches" Problem. Viele "ekeln" sich vor
Ihnen.
Auch der Aberglaube beschäftigt sich mit
ihnen:
"Spinne am Morgen bringt Kummer
und Sorgen", aber "Spinne am Abend, erquickend und labend"
Was kaum jemand weiss, inzwischen
gibt es in Deutschland 3 Spinnenarten, die giftig sind.
Schuld daran ist das zunehmend milde
Klima, dass von Süddeutschland aus beginnend den Einfall dieser
bisher nicht heimischen Tiere begünstigt.
Ein besonderes Augenmerk verdient
hier die Dornfingerspinne. Ein eher possierliches, max.
1,5 cm großes Tierchen mit rotem Kopf. zunächst nur in
Baden-Würthemberg erspäht, hat sie sich bereits bis
Nordrhein-Westfalen verbreitet und bieten nicht nur Hunden und
Katzen Gefahren, sondern vor allem auch allergischen Menschen.
Die hochgfitige Dornfingerspinne ist
besonders in hohem Gras und naturbelassenen Arealen zu finden.
Ihr Nervengift spritzt sie normalerweise nur zur Tötung von
Insekten. Doch fühlt sie sich bedroht, kann sie auch Tiere und
Menschen beißen. Bei weniger empfindlichen Menschen bleibt es
bei einer Hautrötung, ähnlich der eines Brennnesselstiches.. Bei
allergisch reagierenden Menschen kann es jedoch zu Herzrasen,
Schwindelgefühlen oder Unwohlsein kommen. Der Biss kann sich
eitrig entzünden. Als erste Hilfe wird empfohlen, die Wunde
"auszusaugen" und das Gift auszuspucken. Zur Wundbehandlung
werden ferner Antibiotika und Salben eingesetzt.