Inhalationsallergien:  Pollen-Arten werden immer vielseitiger


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Traubenkraut "Ambrosia" jetzt auch bei uns

Durch Getreideimporte aus den USA ist eine allergieauslösendes Unkraut zu uns gelangt, das äußerst allergenisierend wirkt:. „Ambrosia artemisiifolia“, zu deutsch Traubenkraut.

Zur Traubenkraut-Familie gehört auch der bei uns bereits bekannte Beifuss, dessen Pollen zwar auch Allergien auslösen, allerdings weniger aggressiv sind.

Ambrosia liebt warme, mäßig trockene, sandige bis kiesige Böden. Sie ist vor allem dort anzutreffen, wo nicht gemäht wird: An Uferböschungen, entlang von Bahnlinien, in Baugruben oder an ähnlich ungepflegten  Orten. Die Pflanze blüht von August bis Oktober und produziert dabei verhältnismäßig viele Pollen.

In Amerika ist das Traubenkraut, welches dort Ragweed  genannt wird,  ursächlich für rund 50% aller Allergieprobleme.

Problematisch sind auch die Kreuzreaktionen, die ausgelöst werden können (beispielsweise durch Margeriten, Gänseblümchen, Sonnenblume oder Kamille). Der Verzehr von Wassermelonen oder Tomaten ist für Taubenkraut-Allergiker bedenklich und eine Sensibilisierung auf Pilzsporen kann ebenfalls die Folge sein.

 


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